Interpellation betreffend Konflikt- und Präventionskonzept an der Primarschule Wädenswil Empfehlung

 

Erfolgreiches Lernen ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Resultat von vielen hierfür förderlichen Rahmenbedingungen. Je höher das Wohlbefinden der lernenden Kinder ist, desto grösser der Lernerfolg. Ein häufig vorhandener Störfaktor sind systematisch wiederkehrende Hänseleien bis hin zu körperlichen Attacken, zu Neuhochdeutsch besser bekannt als „Mobbing“. Nicht selten geraten einzelne Kinder in einen Trudel, dem sie sich aus eigener Kraft nicht entziehen können.

Im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Situationen ist es von grosser Bedeutung, wie die Schule mit solchen Problemen umgehen kann. Ein professioneller und geordneter Verlauf ist von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Begleitung aus dem Problem hinaus in den wiederum entspannten Unterricht.

Wir möchten gerne vom Stadtrat erfahren, wie die Primarschule Wädenswil aufgestellt ist in Bezug auf Konfliktsituationen / wie die Gewaltprävention organisiert ist.

In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:

Ist ein Konzept für Konfliktbewältigung und Intervention vorhanden?

Sind die Ansprechstellen für Kinder, Eltern sowie auch für die Lehrer klar definiert?

Kennen alle Lehrkräfte, SchulsozialarbeiterInnen und Schulleiter das vereinbarte und allen gleichermassen kommunizierte Vorgehenskonzept für Konfliktsituationen?

Sind die verschiedenen Anlaufstellen allen Beteiligten bekannt und die Eskalationsstufen unter Einbezug von Beratungsstellen mit entsprechenden Kompetenzen klar definiert?

Besten Dank für die Beantwortung der Fragen.

Unterzeichnet:
Marc Lütolf, CVP Wädenswil; Edith Brunner, SP Wädenswil