Rentenreform ArtikelWir alle freuen uns über eine höhere Lebenserwartung. Doch gleichzeitig machen wir uns Sorgen, ob noch ausreichend Geld vorhanden ist, um unsere  Altersrenten zu  finanzieren.

Die Zürcher CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer präsentierte in Schönenberg die Leitlinien der Vorsorgereform, über die wir am 24. September abstimmen. In klaren Zügen umriss die Parlamentarierin die sehr komplexe Vorlage. Nach ihrem engagierten Referat stellte sie  sich in der hitzig geführten Diskussion den zahlreichen Fragen und Voten.

Die letzte Vorsorgereform liegt mehr als 20 Jahre zurück. Mehrere Revisionsvorschläge scheiterten vor dem Volk. Die Politik hatte es bislang versäumt, tragfähige Lösungen zu erarbeiten.  Anders die nun aufgegleiste Rentenreform:  Sie soll AHV und berufliche Vorsorge finanziell auf eine solide Grundlage stellen. Dieses Ziel kann nur mit einem umfassenden Massnahmenpaket  erreicht werden, das alle Aspekte würdigt und Vor- und Nachteile sorgfältig abwägt. „Die Vorlage ist eine ausgewogene Lösung, bei der alle Kompromisse eingehen mussten“, sagt Barbara Schmid-Federer.

Jetzt ist höchste Zeit zu handeln, um die Schieflage zu korrigieren.  Die Nationalrätin unterstreicht diese Aussage mit einem Bild:  „Es geht jetzt darum, das gemeinsame Vorsorgehaus dringend zu flicken, bevor es überall noch mehr reinregnet!“

Auch die CVP Wädenswil empfiehlt deshalb für den 24. September ein deutliches Ja! 

Rentenreform Artikel2

Freigegeben in Abstimmungen

Die Anwesenden der Parteiversammlung der CVP freuen sich, dass sie mit Ulrich Eckl einen sehr guten Kandidat für die Oberstufenschulpflege stellen können. Er hat sich bereits im Elternrat engagiert und kennt die Herausforderungen und Anliegen der Schule.

Patrick Mouron, Gemeinderat, stellte die Volksinitiative „Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft“ vor. Das Ziel der Initiative „Grüne Wirtschaft“ wurde von allen Anwesenden begrüsst, dennoch wurde die Nein Parole gefasst. Das Ziel ist zu sportlich, man will zu viel in zu kurzer Zeit erreichen. Mit dieser Initiative müsste der Staat stark in den Markt eingreifen. Die Gefahr, dass die Preise in der Schweiz in die Höhe schnellen würden ist zu gross. Der Bund unterstützt bereits diverse Programme für eine grüne Wirtschaft und für die Energiewende.

Auch die AHVplus-Initiative, welche von Monika Greter, Gemeinderatspräsidentin, vorgestellt wurde, gab einiges zu diskutieren. Zurzeit wird im Parlament über die Altersreform 2020 diskutiert. Eine Mehrheit der anwesenden war der Meinung, man wolle diese Reform durch die pauschale Rentenerhöhung nicht aufs Spiel setzten und beschloss die Nein-Parole.

Bei den weiteren Vorlagen wurden die Parolen wie folgt gefasst: Das Nachrichtendienstgesetz wurde einstimmig gutgeheissen.­ Die Kantonale Vorlage „Bezahlbare Kinderbetreuung für alle“ wurde knapp abgelehnt.

Freigegeben in Abstimmungen