Parolen zu den Abstimmungen vom 4. März 2018: Ja zur Sanierung des Schulhauses Steinacher

JA zur Sanierung und Aufstockung des Schulhauses Steinacher II

Gemeinderat und Fraktionschef Patrik Mouron weist darauf hin, dass der Schulraum im Ortsteil Au schon seit Jahren an seine Grenzen stösst. Elementare Raumbedürfnisse mussten bislang mit Provisorien abgedeckt werden. Nun kann mit einem Erweiterungsbau um vier Klassenzimmer eine Entlastung herbeigeführt werden. Die CVP Wädenswil ist einstimmig für die Investition von 5.5 Millionen Franken für die Stärkung der schulischen Infrastruktur in der Au.

 NEIN zur kantonale Volksinitiative «Lehrplan vors Volk»

 Der Wädenswiler Martin Lampert, Mitglied des kantonalen Bildungsrats, erläuterte die Zielsetzungen des Lehrplans. Der Referent weist darauf hin, dass das Bildungskonzept unter demokratischer Mitsprache aller Interessensgruppen erarbeitet wurde und auf pädagogischen Grundsätzen basiert. Jede kleineste Änderung vom Kantonsrat oder gar dem Volk genehmigen zu lassen, wäre zu aufwendig und würde lediglich zu Unsicherheiten in den Schulen führen. Dies wäre nicht zweckmässig für eine geregelte Ausbildung der Kinder, meint Lampert. Auch die CVP Wädenswil will verhindern, dass der Lehrplan zum Spielball von politischen Interessen werden kann und stimmt einstimmig gegen die Initiative.

NEIN zu „No Billag“

Die Volksinitiative „Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren“ will die Radio- und Fernsehgebühren abschaffen. Das Anliegen ist gefährlich und unverantwortlich, meint der Referent, Stadtpräsident Philipp Kutter. Die Wädenswiler CVP votiert einstimmig gegen die Initiative, weil sie ein Angriff auf unabhängige Medien und die direkte Demokratie bedeutet. Das Nein bedeutet gleichzeitig ein Ja zum medialen Service public.

JA zur neuen Finanzordnung 2021

Die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer sind die wichtigsten Einnahmequellen für den Bund. Sie betragen über 42 Milliarden Franken und tragen so zu mehr als 60 Prozent die Ausgaben des Bundeshaushalts, erläutert Parteipräsident Beat Wiederkehr die Vorlage.  Ohne diese Steuern könnten die Aufgaben des Staates nicht mehr finanziert werden.  Die Parteiversammlung sagt deshalb einstimmig Ja.