100 Jahre CVP Wädischwil – Jubiläumsfeier im Landgasthof Halbinsel Au

 

Am 17. März 2017 feierte die CVP Wädenswil im Landgasthof Halbinsel Au ihr 100-jähriges Bestehen mit prominenten Gästen aus der Politik. "100 Jahre für Wädischwil", ein guter Grund zurückzuschauen, zu feiern und auch einen optimistischen Blick in die Zukunft zu wagen.                

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Bild Charles Schnyder 

 Um 18 Uhr trafen sich die etwa 150 geladenen Gäste vor dem Landisaal des Landgasthofes Halbinsel Au, wo man beim Stehapéro den traditionellen Klängen der Alphorngruppe Albisblick lauschen konnte.

Gegen 19 Uhr nahmen die Teilnehmer ihre Plätze ein und wurden durch die Parteipräsidentin Gabriela Arnold herzlich begrüsst. Sie hiess auch zahlreiche Polit-Prominenz willkommen: Den Parteipräsident der CVP Schweiz Gerhard Pfister, die Regierungsräte Silvia Steiner und Ernst Stocker, Nationalrätin Barbara Schmid-Federer, Kantonsrat Lorenz Schmid, Kantonsrat und Stadt­präsident Philipp Kutter, Gemeinderatspräsidentin Monika Greter, die Gemeindepräsidentin Hütten Verena Dressler, den Gemeindepräsident Schönenberg Lukas Matt, die Stadträte Ernst Brupbacher, Jonas Erni, Heini Hauser, Peter Schuppli und Johannes Zollinger sowie mehrere Präsidenten und Gemeinderatsvertreter verschiedener Parteien.

OK-Präsident Beat Wiederkehr moderierte kompetent und führte souverän durch den Abend.

Der Parteipräsident der CVP Schweiz, Gerhard Pfister, würdigte in seiner Begrüssungsrede die geleisteten Dienste der CVP Wädenswil in der Vergangenheit und deren wichtige Position innerhalb der Kantonalpartei. Auch die gemeinsamen Werte der CVP trotz Verschiedenheiten der einzelnen kantonalen Parteien wurden erwähnt. Er wies auf die Strategie CVP 2025 hin, in welcher das „C“ nicht nur als christlicher, sondern auch als verbindender (C für cooperation) Wert stehen und so die Partei wieder auf die Erfolgsstrasse zurückführen soll. Gerhard Pfister schloss seine zuversichtliche Rede mit dem Schlusswort: dankbar rückwärts – mutig vorwärts – gläubig aufwärts!

Die CVP-Regierungsrätin und Bildungsdirektorin, Silvia Steiner, erwähnte den Ursprung der CVP Wädenswil, entstanden durch die Zuwanderer und Arbeiter im Ort, die Offenheit der CVP – eine Stärke der Partei - sowie Wädenswil als wichtige Bildungsstadt. Dazu gehöre das Regionale Ausbildungszentrum RAU, dessen Neubau sie unlängst eröffnen durfte, die Verankerung der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und möglicherweise der künftige Standort für ein Gymnasium in der Au.

Der ehemalige Wädenswiler Stadtpräsident und heutiger SVP-Regierungsrat und Finanzvorsteher, Ernst Stocker, wies auf die gute Zusammenarbeit mit CVP-Amtskollegin Silvia Steiner hin, vor allem hinsichtlich ihrer straffen Führung der Finanzen im Bildungsbereich. Auch für die Unterstützung der CVP Wädenswil für seine persönliche politische Laufbahn fand er lobende Worte.

Im weiteren übermittelten die Ortspartei-Präsidentinnen der SVP (GRPK-Präsidentin Christina Zurfluh-Fräfel) und SP (Beatrice Gmür) Grussworte ihrer Parteien. Letztere ermunterte die CVP, vermehrt auch mit Herz zu politisieren. Ohne Rot gäbe es die Farbe Orange nicht.

Unser Stadtpräsident und Kantonsrat Philipp Kutter bezeichnete Wädenswil als lebhafte Stadt, in der die politischen Parteien viel leisten. Die CVP Wädenswil sei auch neben der politischen Arbeit aktiv und sehe dies als Verpflichtung für die Zukunft.

In seinem Rückblick auf die Entstehung der CVP Wädenswil erwähnte er insbesondere den Hirschen-Wirt Karl Kessler, der am 14. März 1917, zu der Zeit, als auch im Kanton Zürich die Proporzwahl eingeführt wurde, die Ortspartei gründete. In der Vergangenheit konnte die CVP Wädenswil immer wieder Einsitz im Kantonsrat nehmen. Prägende Figuren seien auch Trudi Rota, 1974 als erste Frau im Wädenswiler Stadtrat, und natürlich als Triebfeder Paul Rota sen. gewesen, der die Parteizeitschrift „CVP-Poscht“ ins Leben gerufen hatte. Es gab damals auch eine scherzhafte Bezeichnung für die Partei: CVP = s‘Chind vom Paul.

Philipp Kutter sieht die CVP-Politik als Gemeinschaftswerk und hob die christlichen Werte, die Eigenverantwortung, den hohen Stellenwert der Bildung, die Eigenständigkeit sowie die Familienförderung hervor. Die CVP werde sich weiterhin für den Zusammenhalt über die Parteigrenzen hinaus einsetzen.

Neben diesen verschiedenen Grussbotschaften und Ansprachen war natürlich auch für Unterhaltung gesorgt. Während und zwischen den einzelnen Gängen des Nachtessens wurden die Gäste durch den Zauberer (oder wie er selber sagte: Illusionisten), Markus Gabriel verblüfft. In seiner Show wurde das Publikum wirkungsvoll eingebunden.

Er demonstrierte auch an den einzelnen Gästetischen seine Fertigkeiten und liess jedermann staunen.

Der Anlass wurde mit dezenter und stimmungsvoller Hintergrundmusik musikalisch wunderbar untermalt durch die „Muppethorns“, vertreten durch den Saxofonisten, Tobias Schildknecht. Die zahlreichen auf die Wand projizierten Bilder aus der 100-jährigen Parteigeschichte liessen auch bei den langjährigen Wegbegleitern alte Erinnerungen wach werden.

Auch eine Geburtstagstorte durfte natürlich nicht fehlen und rundete den Abend kulinarisch ab.

Abschliessend bedankte sich Beat Wiederkehr bei seinem Jubiläums-OK-Team, gebildet durch Giuseppina Spescha, Ruth Klein, Heinz Schuler, Paul Rota und José Schildknecht, herzlich für dessen Einsatz in der Vorbereitung zum guten Gelingen der Feier.

Der würdige Jubiläumsanlass fand um Mitternacht seinen Abschluss und dürfte allen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben.