Die CVP ist hoch erfreut über das deutliche Ja zur Erschliessung der Werkstadt Zürisee. Das klare Votum der Stimmberechtigten bedeutetet einen positiven Impuls für Wädenswil als Wirtschafts- und Arbeitsstandort. Wir stoppen die Abwanderung heimischen Gewerbes und schaffen Anreize für Neuzuzüger. Das stärkt auch unser Steuersubstrat. In der Zustimmung sehen wir auch einen Vertrauensbeweis in die vorausschauende Politik unseres Stadtrats, der aktiv gestaltet und nicht nur verwaltet.

Dieses Jahr steht für die CVP ganz unter dem Motto „100 Jahre für Wädenswil.“ Viele unterschiedliche Anlässe laden dazu ein, das Jubiläum vielseitig und mit je eigenen, speziellen Noten zu feiern. Der Anlass vom 2. Juli stellte ganz die Familien ins Zentrum. Ein riesiges, liebevoll hergerichtetes Brunchbuffet in der Freizeitanlage erwartete eine grosse Schar kleiner und grosser Gäste. Zu bekannten Gesicherten aus der CVP-Familie gesellten sich auch viele unbekannte. Bei selber gebackenen Zopf und Wähen, feinen Müesli, herrlichem Käse und vielen Köstlichkeiten mehr entstanden bald ungezwungene und spannende Gespräche. Den Kindern boten sich altersgerechte Attraktionen: Schminken, Bienenhäuschen basteln, lustige Spiele im Bahnwagen und ein Ballonflugwettbewerb standen auf dem vielseitigen Programm. Absoluter Hit für die Kleinsten war das Kasperlitheater „Gwundernäsli“, während der Leiter  der Freizeitanlage die Erwachsenen durch die Freizeitanlage führte. Der Erfolg des geselligen Zusammenseins motiviert für ähnliche Events in der Zukunft. Wir freuen uns darauf.

Die „Werkstadt Zürisee“ im Rütihof ist auf Kurs: Der Gestaltungsplan ist rechtskräftig, Reservationsverträge für die erste Hälfte des Areals wurden bereits abgeschlossen, weitere Verhandlungen mit interessierten Gewerbebetrieben laufen. Die CVP freut sich sehr über die positive Entwicklung, denn das Projekt bringt wertvolle Impulse für das ansässige Gewerbe, lokale Arbeitskräfte und die städtischen Steuereinnahmen. Nach Jahrzehnten der Abwanderung von Gewerbebetrieben ist nun endlich eine klare Trendwende in Sicht. Jetzt gilt es, grünes Licht für die Arealerschliessung als bedeutenden nächsten Schritt zu geben. Die Investition bedeutet für die Stadt eineVorfinanzierung, welche kostenneutral an die auf dem Rütihof sich ansiedelnde Unternehmen weiterverrechnet werden soll. Vorstand und Gemeinderatsfraktion der CVP sagen mit Überzeugung Ja zur Kreditvorlage von acht Millionen Franken.

Von Seiten der CVP freuen wir uns sehr, dass die Bevölkerung aller beteiligten Gemeinden den Zusammenschluss gutgeheissen hat und als eine Gemeinde in die Zukunft gehen will.

Neu für die CVP im Gemeinderat ist Lukas Wiederkehr. Der26-jährige Betriebswirtschafter wurde als Nachfolger von Marc Lütolf anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 10.04.2017 in die Geschäftsprüfungskommission gewählt. Marc Lütolf war seit 2012 für die CVP im Gemeinderat aktiv. Die letzten vier Jahre wirkte Marc Lütolf als Präsident der Interfraktionelle Konferenz (IFK), war Mitglied der Raumplanungskommission und Mitglied des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft im Bezirk Horgen. Vorher war Marc Lütolf in der Bürgerrechtskommission und Mitglied des Wahlbüros. Für sein politisches Engagement in der Gemeinde Wädenswil wurde Marc Lütolf mit kräftigem Applaus aus dem Gemeinderat verabschiedet.
Zwei weitere Wechsel in den Aufgaben der CVP Fraktion sind zu verzeichnen. Nachdem Monika Greter als Gemeinderatspräsidentin für ein Jahr als höchste Wädenswilerin amtete, wird sie nun als Mitglied der Raumplanungskommission und Mitglied des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft des Bezirks Horgen wirken. Monika Greter ist seit 9 Jahren im Wädenswiler Gemeinderat.
Ebenfalls eine neue Aufgabe wird Volkan Dogu als CVP Gemeinderat übernehmen. Er wechselt von der Rechnungsprüfungskommission ins Wahlbüro. Als einziger der vier CVP Parlamentarier bleibt Patrik Mouron bei seinen bisherigen Aufgaben und Funktionen als Mitglied der Sachkommission und als Fraktionspräsident der CVP Wädenswil. Patrik Mouron freut sich, dass die CVP-Fraktion mit einem guten Mix an Erfahrungen, Alter und politischen Aufgaben aufgestellt ist, um sich weiterhin für eine ausgeglichene Entwicklung von Wädenswil zu engagieren.

 

Gehen Hütten, Schönenberg und Wädenswil weiterhin getrennte Wege oder sollen die drei Gemeinden ab 1. Januar 2018 die Zukunft gemeinsam gestalten? Zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten der CVP Wädenswil versammelten sich in Schönenberg, um sich vertieft mit der historischen Fragestellung der Gemeindeabstimmung vom 21. Mai auseinander zu setzen. Gemeinderat und Fraktionschef Patrik Mouron legte einleitend die sorgfältigen Vorbereitungsarbeiten der drei Gemeindebehörden dar und unterstrich den breiten Einbezug der Bevölkerung in den Entscheidungsfindungsprozess. Mouron wies darauf hin, dass aus der vom Gemeinderat kritisch überprüften Modellrechnung keine Steuererhöhung als direkte Folge des Zusammenschlusses resultiere. Zudem finanziere der Kanton das Vorhaben mit 7.6 Millionen Franken. Darüber hinaus würden weitere wichtige Zielsetzungen erreicht: Gleichstellung aller Einwohnerinnen und Einwohner, einheitliche Gesetzgebung und Gebührenordnung sowie vereinfachte Strukturen und Abläufe. Die Hüttner Gemeindepräsidentin Verena Dressler und der Schönenberger Gemeindepräsident Lukas Matt stellten sich schliesslich den zahlreichen Fragen der CVP, etwa zur Stellung der Gemeindemitarbeitenden, dem Schiessbetrieb, dem Altersheim Stollenweid, der betrieblichen Abläufe sowie zum Engagement der Vereine. Nach engagierter und lebhafter Diskussion votierte die Versammlung für einen solidarischen Vernunftentscheid und beschloss mit nur einer Gegenstimme die Ja-Parole.

Weisung 16, vom 12. September 2016, Gemeindezusammenschluss Wädenswil - Schönenberg - Hütten; Zusammenschlussvertrag: Die CVP Wädenswil unterstützt einstimmig den Zusammenschlussvertrag. Unsere Partei war aktiv während der Ausarbeitung des Vertrages beteiligt.  Die Modellrechnung ist vertrauenswürdig und zeigt dass für Wädenswil nicht mit einer Mehrbelastung der Steuern gerechnet werden muss. Insbesondere konnten die Personalfragen und auch die Zuständigkeit der Polizei vernünftig geregelt werden. Erfreulich ist, dass der finanzielle Beitrag des Kantons noch nicht verplant ist und damit eine beruhigende Reserve darstellt. Es ist ein «solidarischer Vernunftsentscheid», der nicht nur den Berggemeinden, sondern auch Wädenswil, neue Chancen eröffnen wird.

Postulat der CVP-Fraktion, vom 20. Dezember 2016, betreffend Begabtenförderung und Schulsozialarbeit der Primarschule erneuern: Wir freuen uns, dass so rasch nach der Budgetdebatte im Dezember nun unser Postulat dem Stadt- und Gemeinderat vorgestellt werden kann. Im Kern geht es uns darum, dass wir vom Stadtrat verlangen, für die Begabtenförderung und die Schulsozialarbeit die Aufgabenbereiche, Zugangskriterien sowie die die Art der Sichtbarmachung der Wirkung dieser Angebote zu definieren. Durch die Neudefinition dieser Angebote möchten wir eine Chance eröffnen, dass diese ergänzenden Angebote  wieder von eine  politischen Mehrheit getragen werden könne.

Als Reaktion auf die Budgetdebatte vom 12.12.2016, in der die Begabtenförderung (Begafö) und die Schulsozialarbeit massiv gekürzt wurden, reichte die CVP-Fraktion Wädenswil heute ein Postulat ein. Damit fordern wir den Stadtrat auf, dass für diese wichtigen Pfeiler der Primarschule neue Lösungen gefunden werden, die auch politisch wieder von einer Mehrheit getragen werden.

Möge dies in der jetzigen Weihnachtszeit ein Funke konstruktive Hoffnung sein, der dann im nächsten Jahr konkrete Perspektiven zündet.

Das Postulat im Wortlaut finden Sie unterhalb des Textes unter 'Anhänge herunterladen', wenn Sie folgenden Link drücken: Postulat

Die Haltung der CVP Wädenswil zum Voranschlag und Steuerfuss 2017 betreffend Gemeinderatssitzung vom 12.12.2016:

Die CVP setzt sich für einen gesunden Haushalt ein. Wir sind der Meinung, dass der Stadtrat mit dem vorliegenden Budgetvorschlag die Sparmassnahmen, welche wir an der letzten Budgetdebatte forderten, umgesetzt hat. Bei den Anträgen der GRPK werden wir die Interessen der Familien im Auge behalten. Das heisst: Zusätzliche Anträge zur Budgetkürzung insbesondere bei der Schule unterstützen wir nicht.

Nach den angekündigten Sparmassnahmen der Stadt sind wir bereit den Steuerfuss moderat zu erhöhen, um die wachsenden Sozial- und Pflegekosten abzufangen und die nötigen Investitionen tätigen zu können. Damit ist die Voraussetzung erfüllt, um im 2017 den angestrebten ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.