Mittwoch, 25 November 2020 15:14

Erhalt der Nachtspitex

Postulat betreffend Nachtspitex in Wädenswil

 

Der Stadtrat wird eingeladen, die Weiterführung der punktuellen Pflege in der Nacht durch die Spitex Zürich zu prüfen.

Begründung:

 

Aktuell wird die Nachtspitex im ganzen Bezirk Horgen in Kooperation von der Spitex Züri Sihl übernommen und gewährleistet. Wegen zu geringer Kostendeckung und somit den steigenden Kosten für die Gemeinden wurde der Vertrag seitens der Gemeinden von Bezirk Horgen auf Ende des Jahres 2020 gekündigt, mit dem Ziel, neue und bessere Konditionen zu erreichen. Durch den Zusammenschluss (in der Nachtspitex) der Spitex Zürich Sihl, mit der Spitex Zürich Limmat können Synergien genutzt werden, wodurch es auch wieder neue Möglichkeiten für einen neuen Vertrag gab. Dieser neu ausgearbeitete Vertrag ist ein einmaliges Angebot, was durch alle Gemeinden im Bezirk Horgen, mit Ausnahme von Wädenswil genehmigt wurde.

Somit steht der Wädenswiler Bevölkerung ab 2021 keine durch die öffentliche Spitex angebotene punktuelle Pflege in der Nacht zur Verfügung. Dies ist, gerade auch in Anbetracht der Legislaturschwerpunkte des Stadtrats, für uns unverständlich. Dort schreibt er nämlich: ,, Im ambulanten wie im stationären Bereich bestehen bedarfsgerechte Betreuungs- und Pflegeangebote. Betagte sollen möglichst lange zu Hause wohnen und selbständig bleiben“

Mit ihrem Angebot nachts punktuelle, pflegerische und medizinische Einsätze zu leisten, können die Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben. Ebenso bietet die Nachtspitex einen Notfalldienst für Spitexklienten an. Die Spitex hat den Auftrag wirtschaftlich, zweckmässig und wirksam zu arbeiten, jeder Einsatz muss genau abgeklärt werden, ob er diesen Kriterien entspricht. Die Kosten bleiben somit unter Kontrolle.

Es ist längst erwiesen, dass die grosse Mehrheit der Menschen so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung leben möchten. Dieser Wunsch zu erfüllen ist vor allem möglich, da wir ein gut ausgebautes Gesundheitswesen haben. Kritische Stimmen erwähnen meist die hohen Kosten solcher Leistungen. Oftmals wird aber vergessen, dass die ambulanten Leistungen in aller Regel viel kostengünstiger sind, als wenn die Person in ein Alters-oder Pflegeheim, Spital oder sonstige Institution gehen müsste.

Im Jahr 2019 ergaben sich Nachtspitexkosten für Wädenswil von rund 25000.-

Der Stadt Wädenswil sollte es wert sein ihren Einwohnern ein solches Angebot bei Bedarf, zu ermöglichen.

Wir von der CVP Fraktion können nicht verstehen, weshalb der Stadtrat diese Entscheidung so getroffen hat und fordern Ihn auf, seine Schlussfolgerungen, die zur Nichtunterzeichnung des Vertrages geführt haben darzustellen. Zudem sind wir überzeugt, dass diese Entscheidung revidiert werden soll.

Sonntag, 06 September 2020 19:37

Parteiversammlung CVP Wädenswil

Dienststelle Soziokultur - Projektvorstellung

Anlässlich der Parteiversammlung der CVP zur Parolenfassung der bevorstehenden Abstimmungen wurde als Referent der Leiter der Dienststelle Soziokultur, Herr Aurel Greter, eingeladen, der die Anfang 2019 aus den Dienststellen Jugend und Freizeitanlage zusammengeführte Dienststelle vorstellte.

Deren Leistungen seien so ausgerichtet, dass sie die in Wädenswil wohnhaften Personen zusammenführe, das Zusammenleben fördere und die soziale Integration Einzelner und Gruppen in die Gesellschaft ermögliche und verbessere.

Ziel sei es, dass sich die Bewohner*innen von Wädenswil an den gesellschaftlichen Prozessen beteiligen und sie ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben führen können.

Zentral dabei seien die Förderung und der Erhalt der Selbstständigkeit, der sozialen Integration und der Zusammenhalt der Bevölkerung über alle Altersgruppen.

Konkret sichtbar zeigte sich dies im Zusammenhang mit COVID-19 durch die erfolgreiche Lancierung von www.waedistark.ch (Nachbarschaftshilfe) mit erfreulich grosser Anzahl freiwilliger Helfer und www.waedidihei.ch (Freizeitgestaltung zuhause).

Kurz zusammengefasst: die Dienststelle will das „Dorf“ zusammenbringen, damit sich die Menschen gegenseitig unterstützen. Dafür setzen sich die Mitarbeiter ein und arbeiten an der Umsetzung in die Praxis.

Freitag, 15 Mai 2020 11:25

Schriftliche Anfrage der CVP Fraktion

Corona-Massnahmen der Stadt Wädenswil

Der Bundesrat hat am 16. März 2020, in einer ausserordentlichen Sitzung die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung weiter verschärft. Er stufte die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ein. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wurden geschlossen.

Die behördlichen Massnahmen haben einen gravierenden Einfluss auf die finanzielle Lage vieler Wädenswiler Betriebe.

Andere grössere Städte unterstützen das lokale Gewerbe zusätzlich auf kommunaler Ebene. Aus Sicht der CVP-Fraktion sollten folgende konkreten Massnahmen durch den Stadtrat rasch überprüft werden:

-        Betroffene Betriebe sollen den öffentlichen Raum gratis nutzen dürfen, um ihre Kapazität zu erhöhen.

-       Wädenswil als Liegenschaftsbesitzerin: Auf Bundesebene wurde bereits über die Stundung von Geschäftsmieten entschieden. Zusätzlich sollen Mieterlasse in ausgewählten Fällen in Betracht gezogen werden.

-        Solidaritäts-Coupons: Abgabe von Gutscheinen an die Wädenswiler Bevölkerung, welche in Geschäftsbetrieben eingesetzt werden können, welche von einer behördlichen Massnahmen betroffen sind.

In diesem Zusammenhang bittet die Fraktion der CVP Wädenswil den Stadtrat um Auskunft zu folgenden Fragen:

1. Welche Massnahmen hat der Stadtrat bereits beschlossen und welche sind noch geplant?

2. In welcher Form ist der Stadtrat bereit, die oben genannten Vorschläge umzusetzen?

3. Wie rasch kann der Stadtrat die Massnahmen umsetzen?

4. Kann sich der Stadtrat vorstellen solche Massnahmen auch aus der ZKB-Jubiläumsausschüttung zu finanzieren?

Mittwoch, 22 Januar 2020 09:43

Abstimmungen vom 9.Februar 2020

Die Parolen der CVP Wädenswil zu den Volksabstimmungen vom 9. Februar 2020

Nationale Vorlagen:

Volksinitiative "mehr bezahlbare Wohnungen": NEIN

Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung: JA

 

Kantonale Vorlagen:

Gesetz über den Personentranspor mit Taxis und Limousinen: NEIN

Projekt Rosengartentram und Rosengartentunnel: JA

Volksinitiative "Für die Entlastung der unteren und mittleren EInkommen: NEIN

Volksinitiative "Mittelstandsinitiative - weniger Steuerbelastung für alle": NEIN